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151 - Zoo 1

151 - Zoo 1

  • Bestellnummer: 151
  • Autor: Dieter Matthäus
  • Schwierigkeitsgrad: ab 6 J.
  • Selbständige Einzelteile: 6
  • Sprache: d
  • Massstab:

Mit diesem Bogen kannst du deinen Zoo gründen und ihn mit anderen Zoo-Bogen erweitern. Du fragst dich wohl: Was ist ein Zoo und wozu dient er? Nun, früher waren die Zoologischen Gärten einfach dazu da, dem Besucher viele Arten von fremden Tieren zu zeigen. Heute hat der Zoo noch andere Aufgaben. So dient er den Zoologen dazu, das Verhalten der Tiere zu studieren. Daneben hat er noch einen weiteren, sehr wichtigen Auftrag, nämlich die Weiterzucht der Tiere, hauptsächlich derjeniger Tierarten, deren Leben in freier Natur bedroht ist. Heute wird bei der Haltung der Tiere sehr darauf geachtet, die Gehege, in denen sie leben, ihren Gewohnheiten und Bedürfnissen entsprechend zu gestalten. Der Zoo ist auch von grosser Bedeutung für Schulen, die den Unterricht dadurch ergänzen, dass sie lebende Tiere beobachten.

Auf diesem Bogen gibt es folgende Tiere:

Löwe:

Vorkommen: Afrika (Halbwüsten und Savannen) und Nordwestindien. Obwohl der Löwe zur Katzenfamilie gehört, lebt er wie die Hunde im Rudel und nicht wie andere Grosskatzen als Einzelgänger. Löwen gehen gemeinsam auf die Jagd, vor allem die Weibchen. Sie kreisen die Beutetiere wie Zebras, Büffel und andere Huftiere ein und treiben sie einander zu.Wenn genügend Beute vorhanden ist, verbringt das Rudel viel Zeit mit Dösen und Schlafen. Nur wenn sie auf die Jagd gehen, werden sie aktiv. Die Mähne des Löwenmannes soll bei Kämpfen zwischen Nebenbuhlern die Prankenhiebe des Gegners auffangen und dämpfen.Könige und Städte, wie Venedig oder Zürich, führen den Löwen in ihrem Wappen.

Königspinguin:

Vorkommen: Der Königspinguin lebt wie alle Pinguine nur auf der Südhalbkugel. Er wohnt im Umkreis der Falkland-Inseln. Pinguine haben die Flugfähigkeit verloren, können aber mit ihren zu Flossen umgewandelten Flügeln ausgezeichnet schwimmen. Die Beine benützen sie als Ruderschaufel und Steuerorgan. Sie fressen in der Regel Garnelen und jagen Fische und Tintenfische.Es gibt insgesamt 18 Pinguinarten. Der Daunenteil der Federn bildet ein wasserdichtes Unterkleid und bewahrt somit die Körperwärme. Das Weibchen legt in der Regel ein Ei und das Männchen übernimmt dann die Bebrütung. Nach der Schlüpfung des Jungen kommt das Weibchen zur Fütterung zurück.

Braunbär:

Vorkommen; Der Bär bewohnt viele Waldgebiete der nördlichen Erdhälfte. Er ist das grösste Landraubtier. Er reisst Herdentiere, verzehrt aber auch Fische, Insekten und wenn nötig Pflanzenkost: Beeren, Obst, Pilze und ausgegrabene Honigwaben. Er badet gern und schwimmt gut. Die Jungen werden meistens in einer behaglichen Höhle geboren. Die Mutter bleibt immer in ihrer Nähe und verteidigt sie gegen jeden, der sie anzugreifen sucht. Die Bärin muss die Jungen ganz allein grossziehen, und das tut sie mit grosser Hingabe. Bären greifen Menschen nie ohne Grund an, nur wenn sie bedroht oder angeschossen werden. Viele Gemeinden und Städte tragen den Bären in ihrem Wappen; die schweizerische Hauptstadt Bern wie auch die deutsche Hauptstadt Berlin sind nach ihm benannt.

Leopard:

Vorkommen: Vom tropischen Regenwald bis zur trockenen Savanne. Leoparde kommen sowohl in Afrika als auch in Asien vor. Der Leopard ist sehr geschmeidig und kann bis acht Meter lange Sprünge machen.Leoparden fangen eine Vielzahl von Beutetieren, so etwa Gazellen und Vögel. Sie jagen allein und überfallen ihre Beute aus dem Hinterhalt. Sie schleppen ihre Beute oft auf Bäume, ausserhalb der Reichweite von Aasfressern und Konkurrenten. Der Bestand des Leoparden nimmt ab, da er um seines schönen Pelzes willen stark verfolgt wird. Leoparden leben gewöhnlich einzeln und treffen nur zur Paarung zusammen.

Gibbon:

Vorkommen: Südostasien. Verwandtschaftlich gehören Gibbons zu den grossen Menschenaffen der Orang-Utans, Schimpansen und Gorillas. Es gibt 9 Gibbonarten, die sich nach Grösse und Färbung unterscheiden. Bei unserer Abbildung handelt es sich um einen Silbergibbon, der in Westjava verbreitet ist. Wie Luftakrobaten schwingen sich Gibbons, nur Hände und Arme gebrauchend, von Ast zu Ast und springen bis zu 15 Meter weit. In den Bäumen finden diese Affen auch ihre Nahrung, vor allem Früchte. Nachts schlafen sie im Schutze der hohen Bäume. Neugeborene Gibbonkinder hängen Tag und Nacht am mütterlichen Bauch, was die Mütter beim Schwingklettern nicht behindert, da sich die Babies aus eigener Kraft im Fell festklammern.

Gänsegeier:

Vorkommen: Man muss unterscheiden zwischen Neuweltgeiern und Altweltgeiern. Der grösste Neuweltgeier ist der legendäre Kondor mit einer Flügelspannweite von 3 Metern, der vor allem in den Anden (Südamerika) verbreitet ist. Zu den Altweltgeiern, die in Eurasien und Nord- und Südafrika vorkommen, gehören wie auf unserer Abbildung der Gänsegeier, ferner der Bartgeier, der Schmutzgeier u.a.m. Sie alle gehören in die grosse Vogelgruppe der Greifvögel. Gemeinsames Merkmal der Greifvögel ist das ausgezeichnete Sehvermögen. Die Geier spielen als Gesundheitspolizisten eine wichtige Rolle in der Natur, da sie wichtige Abfallbeseitiger sind, indem sie sich von Tierkadaver ernähren. Unser Gänsegeier lebt in Südeuropa, Südwestasien und Südafrika. Sein Horst wird in hohen Felswänden errichtet. Der Geier ist sehr gesellig und schliesst sich zu grossen Gruppen zusammen.

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 Walter Ruffler

 
Modellbogen und Werkhefte
  • Natürlich hat Edwin Morf den Modellbogen nicht erfunden. Vorläufer davon gibt es seit Mitte des 16. Jahrhunderts. In der Rokoko-Zeit hat der Dichterfürst Goethe »allerley artige Lusthäuser ... mit Pilastern, Freitreppen und Dächern« aus Papier ersonnen. Grosse Mode wurde der Modellbogen aber erst im 19. Jahrhundert, vor allem nach der Erfindung der Lithographie. Damals kamen in deutschen und französischen Verlagen Tausende von Modellen auf den Markt; alles Erdenkliche wurde angeboten, Königspaläste, Tempelruinen, Opernhäuser, funktioniernde (!) Dampfmaschinen und Nähmaschinen, Unterseeboote und Eiffeltürme in allen Grössen. Neben hervorragenden Konstruktionen gab es auch viel eilig hergestellten, billigen und geschmacklosen Schund.
  • Die Modellbogen des von Edwin Morf ins Leben gerufenen nachmaligen Pädagogischen Verlages verstanden sich von Anfang an als Zeichen einer Reformbewegung und eines Neubeginns nach dem Ersten Weltkrieg. Die Modelle sollten qualitativ hochstehend, kindergerecht und lehrreich sein und schweizerischen Verhältnissen und Bedürfnissen Rechnung tragen. Von diesem pädagogischen, ja volkserzieherischen Impetus zeugt ein Rundschreiben Morfs aus Jahre 1933, aus dem folgende Passage zitiert sei:
  • »Wenn die Abende früher hereinbrechen, taucht für alle, die sich für das Wohl der Jugend verantwortlich fühlen, die wichtige Frage auf: Wie beschäftigen wir unsere Jungmannschaft, besonders das tatendurstige Bubenvolk, unterhaltend und nutzbringend? Die jungen Leute sollen lesen! höre ich sagen. Nur lesen? Nein, auch mit Hand und Werkzeug will und soll unsere Jugend tüchtig werden, soll Genauigkeit und Ausdauer üben und dies auf eine Weise, als ob's Spiel wäre. Unmerklich soll ihr die Freude an sauberer Arbeit aufgehen. Sie möchte gerne etwas Schönes entstehen sehen, das noch nach Jahren Zeuge ihres Fleisses, ihrer Ausdauer und Erfindungsgabe sei, darauf hat sie ein Recht.«
  • Über diesen Punkt herrscht heute weiterherum Einigkeit: wie alle »nützlichen« Freizeitbeschäftigungen ist das Modellbogenbasteln nicht nur ein kurzweiliger Zeitvertreib, sondern hat auch einen nachhaltigen Lerneffekt. Geschult werden, ganz nach Edwin Morfs Ansicht, Ausdauer und Genauigkeit, im Einzelnen das Umsetzen einer komplizierten Anleitung, die Feinmotorik, das räumliche Sehen. Jedes Kind, das ein Modell nach einem Konstruktionsplan ohne böse Fehler nachbauen kann, hat eine beachtliche Leistung vollbracht und hat nachher auch ein greifbares, schönes Resultat in den Händen. Auf dieses darf es stolz sein; es ist ein sichtbares Erfolgserlebnis, das zu weiteren Taten anspornt. Und ganz nebenher erfährt es noch eine Menge Wissenswertes über das Objekt, das es soeben konstruiert hat, über dessen Geschichte, Bedeutung und Funktion.
  • Obwohl sich seit den Gründungsjahren des Verlages die Welt insgesamt und die Welt des Kindes im Besonderen dramatisch verändert hat, erfreut sich der Modellbogen ungebrochener Beliebtheit. Offensichtlich bietet das Basteln eines schönen Kartonmodells etwas, das weder Barbie-Puppen noch Videospiele, weder Elektronik-Baukästen noch Game-Boys bieten können. Die Verkaufsziffern sprechen hier eine deutliche Sprache.
    Der Modellbogen wird nicht aussterben; diese Prognose sei hier gewagt. Trotz Infotainment und dauernder Musikberieselung, trotz der Attraktivität von schnarrendem, piepsendem, umhersausendem Techno-Spielzeug aller Art: wenn's dann irgendwann für einmal still wird im Kinderzimmer, dann kommt er wieder auf den Tisch, der alte, geliebte Modellbogen, und dann herrscht wieder Ruhe, Konzentration, Aufmerksamkeit - und stille Freude über das gelungene Werk.
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